Nachtrag Nr. 2 – Papierblumenbild

Einen Nachtrag zu meinen Projekten vom Wochenende bin ich Ihnen noch schuldig.

Als ich meinen ersten Stampin’ up!-Katalog in den Händen hielt und aufschlug sah ich gleich auf Seite 2 eine Idee, die mir ein begeistertes “Wow!” auf meine Lippen zauberte – gefolgt von einem “Haben will!”.

Ich habe danach auf einigen Weblogs engagierter Bastlerinnen ähnliche Projekte gesehen. Das kann ich auch! Am vergangenen Wochenende war es soweit – ich habe mich an die Umsetzung gemacht.

Hier noch einmal das Ergebnis für Sie zur Erinnerung.

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Die Leinwand, die als Grundlage für das Bild dient, hat die Maße 50 cm x 50 cm und befand sich noch in meinem Fundus aus älteren Malzeiten. Die Farbe ist die Gleiche, die ich für das Bilderfenster in meinem Arbeitszimmer verwendet habe – Dispersionsfarbe für Innenwände.

Für die Blumen habe ich Cardstock von Stampin up! aus den Farbfamilien Pastellfarben (Mattgrün, Ozeanblau), Signalfarben (Osterglocke,  Mandarinorange, Lachsrot, Olivgrün, Glutrot) und Prachtfarben (Burgunderrot, Marineblau, Aubergine) verwendet; dazu die Stanzen Blumengruß (SU), Blume mit 5 Blütenblättern (SU), BigZ L Stanzform Blumenreigen (SU), meine heißgeliebte BigShot (ein Geschenk meines Mannes zum letzten Geburtstag), Motivstanzer Blüte groß (efco), Knöpfe (es gibt bei butinette zum kleinen Preis sehr schöne Knopfsortimente – hier und hier), Perlgarn, Bastelkleber, 3D-Klebepads und jede Menge Geduld und Ausdauer.

Die Einzelteile werden ausgestanzt und nach Belieben zusammen gesetzt – die Wölbungen der Blütenblätter lassen sich ganz einfach erzielen, indem man die Blätter einzeln über den Stiel eines Pinsels o.ä. dreht. In die Mitte dann einen Knopf aufsetzen (kleine Glue-Dots leisten hier prima Dienste) und nach eigenen Vorstellungen auf die Leinwand kleben. Ich habe hierzu 3D-Pads verwendet; zum einen, um alles etwas plastischer wirken zu lassen, und zum anderen, um es noch einmal ohne viel Aufwand ablösen zu können, wenn mir die Position einer Blüte nicht gefallen sollte.

Am Ende waren mir die Ecken etwas zu kahl. Bei meinen Karten klebe ich dann immer ein paar Glitzersteinchen hin, die auf 50 cm x 50 cm aber gar nicht ins Auge gefallen wären. Ich hatte von meiner Pinnwand noch ein Stück Gummiband übrig; das habe ich hier an der unteren leeren Ecke angebracht. Ich finde, das peppt das Bild ein wenig auf und dahinter klemmen kann ich auch etwas – ein Foto oder ähnliches (ich werde schon was finden).

Unterschätzen Sie beim Nachbasteln bitte nicht die Zeit, die das Projekt dann doch braucht. Insgesamt sind dabei locker ca. 6 bis 7 Stunden drauf gegangen (ohne Trocknungszeiten).

Verspätetes Geburtstagsgeschenk

Gut Ding will Weile haben!

Hier hatte es leider richtig viel Weile und es ist mir beinahe schon peinlich. Meine Freundin hatte nämlich schon im November Geburtstag, am Tag unserer Hochzeit. Das ist jetzt bereits vier Monate her. Damals hatte ich ihr angekündigt, dass ihr Geburtstagsgeschenk etwas später kommt, weil es im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen noch nicht fertig geworden war. Das war auch so. In der Zwischenzeit hatte ich es dann aber fertig – zumindest fast, denn eigentlich mussten nur noch die Fäden vernäht und das Geschenk eingepackt und verschickt werden.

Eigentlich!

Ich hab es nicht geschafft. Und ja, ich hab es auch bissel liegen lassen.

Asche auf mein ergrautes Haupt!

Jetzt ist es aber endlich fertig und kann auf den Weg zu ihr. Vielleicht tatsächlich etwas spät, weil es Socken sind und der Frühling hereinbricht, aber dann sind sie halt für den nächsten Winter.

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Meine Freundin hat mir in einem Gespräch mal erzählt, dass sie selbst keine Socken stricken kann und die, die sie noch von ihrer Mutti hat, jetzt langsam kaputt seien. Leider ist ihre Mutti schon vor ein paar Jahren verstorben und so weiß sie nicht, wo sie neue herbekommen soll. Damit war mehr als klar, womit ich ihr eine Freude machen kann, denn ich kann Socken stricken – und längst nicht alle selbst auftragen, die ich so über den Winter produziere. Und außerdem ist sie meine liebste Freundin, auch wenn wir uns ein paar Jahre aus den Augen verloren hatten. In meinem Herzen war sie immer – und ich in ihrem.

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Die Idee der “Verpackung” der Socken habe ich mal wieder bei Dawn abgeschaut – eine wirklich schöne Idee.

Beim Kärtchen hab ich die Reste verarbeitet – beim Etikett hatte ich mich verfalzt. Schleife drüber und weiter verarbeitet. Wäre viel zu schade um das schöne Papier.

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Ich glaube, der Stempel Triple Treat Flower (SU) wird zu einem meiner Lieblinge werden.

Die Anleitung für die Verpackung finden Sie bei Floral Frame – meine Schachtel ist nur etwas größer ausgefallen. Ich habe die linken Linien (alle bevor die 10 cm abgemessen werden) einfach auf die anderen Seiten kopiert, indem ich das 12” x 12” Blatt immer um 90° gedreht habe und nicht in einem Rutsch nach rechts durchmarkiert habe. So ist mein mittlerer Teil etwas größer als in der Vorlage (dort 10 cm) geworden, weil ich ja das komplette Blatt Papier verwendet habe. Das Original behält einen Rest Papier übrig, der einfach abgeschnitten wird. Das geht so aus der Anleitung leider nicht hervor, weswegen ich wohl (mal wieder) etwas verwirrt war und mir deshalb der “Fehler” unterlaufen ist, der zu dem etwas größeren Projekt geführt hat. Zudem habe ich mit einem Inch-Lineal gearbeitet und keine Lust, noch weiter umzurechnen, weswegen ich das Blatt immer wieder gedreht habe.  Das ist vermutlich nicht verständlich erklärt, aber ich weiß auch nicht, wie ich es in der Kürze anders beschreiben sollte.

Hier nochmal das Schächtelchen von Nahem.

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Verwendet:
Stempel Triple Treat Flower (SU), Stanze Blume mit 5 Blütenblättern (SU), Stanze Blumengruß (SU), Color Box Mini Merlot (Clearsnap), Stempel Geburtstagsgrüße mit Verspätung (Gastgeberinnenset Alles Gute zum Geburtstag; SU), Bigz Stanzform Top Note (SU), Bigz L Stanzform Blumenreigen (SU), Designpapier, Tonkarton, Glitzersteinchen, Spitzen- und Schleifenband (aus eigenem Fundus), Klammern in Antikoptik (SU), Bordürenstanzer Welle – Scalloped Lace (Fiskars)

Notiz an mich:
Vielleicht sollte ich ein Geschäft aus meiner Sockenproduktion machen und die überzähligen einfach verkaufen. Auftragen kann ich sie selbst ja eh nicht alle.

Schnell noch …

… ein kleines Kärtchen zum Ende eines anstrengenden Tages – nach einer fünfstündigen Flächenübergabe tun mir so was von die Füße weh *jammer*

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Idee von mir – Inspiration von SU (“Freundschaftsgruß”).

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